Was kommt nach dem ersten Schultag? Richtig, eine dicke Erkältung, die
einem nicht erlaubt zur Schule zu gehen. Ich hatte ja schon vorher
Probleme mit Husten, Halsdchmerzen und so weiter, aber am Donnerstag
erreichte es dann seinen Höhepunkt. Alles in einem: Meine Zimmergenossin
in New York hat mich wohl angesteckt (danke, Luise!). Und so habe ich
den Donnerstag und Freitag zu Hause verbracht, anstatt zur Schule zu
gehen. Mittlerweile bin ich wieder fast gesund, ich hab es Samstag sogar
hinbekommen, shoppen zu gehen. Wir waren erst in Hunington (West
Virginia) und sind dann nach Ohio gefahren. Sechs Staaten habe ich schon
auf dem Konto!
Am Sonntag war ich dann mal wieder in der Kirche und
habe am Ende schön brav die Zahlen am Board ausgetauscht. Nach der
Kirche habe ich mich in meinem Zimmer verbarrikadiert und zum ersten Mal
mit meiner Familie geskypt. (Hab euch Lieb!)
Die letzten Tage habe
ich leichtes Heimweh bekommen, aber davon merke ich im Moment nichts.
Ich schätze es wird mich noch richtig erwischen, aber ich versuche
weniger Zeit auf WhatsApp zu verbringen und allgemein ein bisschen
Abstand zu gewinnen. Bitte nehmt euch das nicht so zu Herzen (ich liebe
euch trotzdem), ich muss anfangen hier Kontakte zu knüpfen.
Heute
bin ich zum ersten Mal mit dem Schulbuss zur Schule gefahren. Es war an
vielen Stellen verwirrend, aber Kelsie hat mir geholfen. In der Schule
musste ich erstmal meine Entschuldigung abgeben und mich in die Gym
setzen, bis es acht Uhr ist. Das müssen alle Schüler, außer sie essen
Frühstück in der Schule. Die Durchsagen in der Gym kann ich nicht gut
verstehen, weswegen ich erstmal aufgeschmissen war. Ich habe zwar in der
ersten Stunde PE, aber ich wusste nicht, ob ich mich umziehen sollte
oder nicht. Es hat mich etwad Überwindung gekostet, aber ich habe
schließlich ein paar Mädchen gefragt, die mir erklärt haben, dass ich
erst noch in meinen Home Room muss.
In PE musste ich dann allen
ernstes in Straßenklamotten Sport machen, wie viele andere auch, da ich
mich nicht vor der Schule umgezogen hatte.
In U.S. History habenwir
erstmal einen Test geschrieben, den wir morgen beenden können, was
heißt, ich werde wohl wie blöd heute Nachmittag lernen, da ich ast
nichts wusste.
Englisch verlief wohl am besten, denn wir sollten eine
Rede schreiben. Seltsamerweise hatte ich keinerlei Probleme Worte zu
finden, doch das Thema habe ich wahrscheinlich trotzdem nicht getroffen.
Kommen
wir zu Kunst. Eine meiner schlechtesten Erfahrung wahrscheinlich. Ich
hab mich so fübf Leuten an den Tisch gesetzt und dann stand eine
Gruppenarbeit an. Höchstens fünf Leute in einer Gruppe. Alle haben mich
angesehen und gesagt: "Go away!" Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber
das ist ein ziemlicher Schlag ins Gesicht, wenn man neu ist und noch
keine Freunde hat. Schließlich war ich in der anderen Gruppe und hatte
zunächst Probleme mich einzufinden. Ich hab alle nicht verdtanden, wenn
sie gesprochen haben und alles war nicht so rosig. Was macht man in
solchen Situationen? Aufklären. Und schon war die Austauschschüler-Karte
gespielt und ich durfte mir besonders von James viele dumme Fragen über
Deutschland anhören, wovon ich nur die Hälfte verstanden habe.
Trigonomentry
war dann mal wieder produktiv. Wir arbeiten da scheinbar nur mit
Laptops und der, den ich von der Schule zur Verfügubg gestellt bekommen
habe, brauchte ungelogen eine viertel Stunde um hochzufahren. Dir
nächste Bürde: Wie logge ich mich ein? Mein Lehrer hat versucht, das
alles zu machen, doch ich bin noch nicht im System drin, weswegen ich
keinen Zugang habe. Also wieder eine Stunde, in der ich nur an die Wand
gestarrt habe. Ich würde ja meinen eigenen Laptop mitbringen, wie die
meisten es auch machen, aber der ist dann doch ein bisschen zu groß.
Lunch
saß ich wieder bei Laurel, welche zu mir meinte, sie hätte schon
gedacht, ich wäre wieder zurück nach Deutschland geflogen, weil alles
hier so schrecklich sei. (Im Scherz versteht sich)
Kommen wir zu
Forensics (was übrigens irgendwas mit der Aufklärung krimineller Sachen
zu tun hat; fragt Tante Wiki!): auch hier haben wir einen Test
geschrieben. Einen Test in dem ich, wenn er benotet werden würde, mit
Sicherheit eine Sechs hätte. Es ist nicht der Inhalt, es war das
sprachliche Verständnis der Quellen, welche mir nicht eine Antwort
beschert haben, bei der ich mir sicher war. Ich glaube, dieses Fach wird
mir noch viele Probleme bereiten.
Spanish ist bis zum 17. eine
Freistunde und ich habe mich etwas mit Laurel unterhalten und meinen
Mitschülern nicht allzu viele Schimpfwörter auf Deutsch beizubringen.
Ich habe angefangen diesen Artikel zu schreiben, mit den anderen Musik
gehört und mir von Laurel, Kennon (ich glaube zumindest, dass er so
heißt) und Kendra einen Tanz vorführen lassen.
Hier ist übrigens ein kleines Bild aus dem Klassenzimmer:
Wir haben in der gesamten Schule free wifi und es ist arsch kalt im gesamten Gebäude.
Jetzt sitze ich im Bus und beende diesen Eintrag. Sobald ich wieder Stoff zum schreiben habe, versuche ich mich zu melden.
Montag, 10. August 2015
Mittwoch, 5. August 2015
Erster Schultag
Zu aller erst sollte ich sagen, dass mein erster Schultag ziemlich
seltsam war. Wir sind am Tag zuvor zur High School gefahren, um mich als
Schülerin zu registrieren. Das ging aber ziemlich schief und sie
meinten, wir sollen doch am ersten Schultag zwischen neun und zehn
wiederkommen, um meinen Stundenplan und all das zu machen. Wir sind
übrigens erst nach zehn da gewesen und mussten trotzdem ziemlich lange
warten, da es noch so viele Freshmen und Schüler gab, die ihre Klasse
wechseln wollten.
Als das endlich erledigt war, wurde mein Stundenplan erstellt.
1rst PE
2nd U.S. History
3rd Englisch III-Honors
4th Visual Art II
5th College Trigonomentry
Lunch
6th Forensics
7th Spanish II
Ich habe zwei College Classes, by the way.
Und schon wurde ich von meiner Host Mom getrennt und ein Mädchen hat mich zu meinem Home Room gebracht, wo alle Schüler in dem Moment gehen mussten. Alles war ziemlich seltsam, weil ich einfach nicht wusste, wie es jetzt weitergehen sollte. Zum Beispiel hatte ich keinen Rucksack, da wir ihn im Auto gelassen hatte, falls meine Schule keine Rucksäcke erlaubt (das gibt es nämlich durchaus, aufgrund von School Shootings). Ich saß einige Minuten da, bis meine Lehrerin angerufen wurde, dass ich doch bitte wieder zurück zum Conselor gehen solle. Auf dem Gang wurde ich dann erstmal aufgehalten, da ich in keiner Klasse war, aber das hab ich dann doch hinbekommen.
Dann sind wir zum Auto zurück, um meine Sachen zu holen, wobei ich erstmal einige Tränen verdrückt habe, da ich so nervös war. Ein Mädchen hat mir die Schule gezeigt und alle Klassenräume, in denen ich Unterricht habe. Danach wurde mir noch etwas mit den Bus Routes geholfen, da ich umsteigen muss, um nach Hause zu kommen.
In der ersten wirklichen Stunde, die ich hatte, College Trigonomentry, saßen wir nur rum und das einzige, was der Lehrer gemacht hat, war am Computer zu sitzen und sich für Lunch ein Fertiggericht aufzuwärmen. Bei Lunch habe ich einige Mädchen aus meiner Klasse gefragt, ob ich bei ihnen sitzen kann, was natürlich kein Problem war. Das einzige Problem ist vielleicht, das ich vom Air Conditioning eine Erkältung habe und meine Stimme dementsprechend angeschlagen ist.
Forensics, wovon ich immer noch keine Ahnung habe, was das ist, außer dass es etwas mit Science zu tun hat, war gut, obwohl wir Unterricht gemacht haben, wovon ich sicher einen viertel nicht verstanden habe.
Spanish scheint erst in einigen Wochen anzufangen, weswegen wir eine Freistunde haben, in der ich gerade sitze und keine Ahnung hab, was ich sonst tun soll. Aber wenigstens habe ich jetzt einen neuen Artikel ganz frisch sozusagen.
An sich ist High School gar nicht so schlimm, aber ich weiß noch nicht, wie ich hier Freunde finden soll. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage mit sich bringen.
Gerade habe ich herausgefunden, dass eine aus meiner Spanisch Klasse in der gleichen Straße wohnt wie ich. ("We could be best friends!") Wir werden dann zusammen Bus fahren, was schon mal gut ist.
Ich bin nun gut zu Hause angekommen und der Busfahrer weiß jetzt auch, wo er mich morgen abholen muss. Ich bin die einzige Austauschschülerin an meiner High School und sie haben an sich auch nicht häufig welche. Jetzt muss ich auch los und bevor ich gehe: Wir werden wahrscheinlich mein Abflug Datum nach hinten verlegen, da es immer so viele Snow Days gibt, welche hinten ans Schuljahr rangehängt werden. Außerdem würde ich einen Tag vor dem vierten Geburtstag meiner Gastschwester gehen und das wäre nun wirklich mies!
Als das endlich erledigt war, wurde mein Stundenplan erstellt.
1rst PE
2nd U.S. History
3rd Englisch III-Honors
4th Visual Art II
5th College Trigonomentry
Lunch
6th Forensics
7th Spanish II
Ich habe zwei College Classes, by the way.
Und schon wurde ich von meiner Host Mom getrennt und ein Mädchen hat mich zu meinem Home Room gebracht, wo alle Schüler in dem Moment gehen mussten. Alles war ziemlich seltsam, weil ich einfach nicht wusste, wie es jetzt weitergehen sollte. Zum Beispiel hatte ich keinen Rucksack, da wir ihn im Auto gelassen hatte, falls meine Schule keine Rucksäcke erlaubt (das gibt es nämlich durchaus, aufgrund von School Shootings). Ich saß einige Minuten da, bis meine Lehrerin angerufen wurde, dass ich doch bitte wieder zurück zum Conselor gehen solle. Auf dem Gang wurde ich dann erstmal aufgehalten, da ich in keiner Klasse war, aber das hab ich dann doch hinbekommen.
Dann sind wir zum Auto zurück, um meine Sachen zu holen, wobei ich erstmal einige Tränen verdrückt habe, da ich so nervös war. Ein Mädchen hat mir die Schule gezeigt und alle Klassenräume, in denen ich Unterricht habe. Danach wurde mir noch etwas mit den Bus Routes geholfen, da ich umsteigen muss, um nach Hause zu kommen.
In der ersten wirklichen Stunde, die ich hatte, College Trigonomentry, saßen wir nur rum und das einzige, was der Lehrer gemacht hat, war am Computer zu sitzen und sich für Lunch ein Fertiggericht aufzuwärmen. Bei Lunch habe ich einige Mädchen aus meiner Klasse gefragt, ob ich bei ihnen sitzen kann, was natürlich kein Problem war. Das einzige Problem ist vielleicht, das ich vom Air Conditioning eine Erkältung habe und meine Stimme dementsprechend angeschlagen ist.
Forensics, wovon ich immer noch keine Ahnung habe, was das ist, außer dass es etwas mit Science zu tun hat, war gut, obwohl wir Unterricht gemacht haben, wovon ich sicher einen viertel nicht verstanden habe.
Spanish scheint erst in einigen Wochen anzufangen, weswegen wir eine Freistunde haben, in der ich gerade sitze und keine Ahnung hab, was ich sonst tun soll. Aber wenigstens habe ich jetzt einen neuen Artikel ganz frisch sozusagen.
An sich ist High School gar nicht so schlimm, aber ich weiß noch nicht, wie ich hier Freunde finden soll. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage mit sich bringen.
Gerade habe ich herausgefunden, dass eine aus meiner Spanisch Klasse in der gleichen Straße wohnt wie ich. ("We could be best friends!") Wir werden dann zusammen Bus fahren, was schon mal gut ist.
Ich bin nun gut zu Hause angekommen und der Busfahrer weiß jetzt auch, wo er mich morgen abholen muss. Ich bin die einzige Austauschschülerin an meiner High School und sie haben an sich auch nicht häufig welche. Jetzt muss ich auch los und bevor ich gehe: Wir werden wahrscheinlich mein Abflug Datum nach hinten verlegen, da es immer so viele Snow Days gibt, welche hinten ans Schuljahr rangehängt werden. Außerdem würde ich einen Tag vor dem vierten Geburtstag meiner Gastschwester gehen und das wäre nun wirklich mies!
Montag, 3. August 2015
Die ersten Tage oder wie ich in New York meine Spuren hinterließ
Seit gestern bin ich nun schon bei meiner Gastfamilie, habe zwei sehr kleine Geschwister und wenig Ruhe. Und ich liebe es!
Am 29. Juli ging es um zwanzig vor sieben los zum Flughafen. Alles war gepackt und ich war vollkommen entspannt, was wahrscheinlich niemand erwartet hätte. Ein paar Freunde wurden eingesammelt und schon waren wir am Flughafen, wo schon einmal das geplante Treffen mit einem anderen Austauschschüler vollkommen schief ging, denn er war nicht da.
Einige Tränen später saß ich dann im Flugzeug nach München und war immer noch tiefenentspannt. Man kann es einfach nicht realisieren, dass man alles für zehn Monate verlässt, dass man all die Menschen und all die Häuser erst im nächsten Jahr wieder sieht. Ich habe es immer noch nicht richtig realisiert, denke ich, und wenn es soweit ist, kommt wahrscheinlich die erste Heimweh-Phase.
In München durften wir dann erst einmal stundenlang auf die anderen Austauschschüler warten, die Berliner hatten so viel Verspätung, dass die Betreuer und Schüler erst ankamen, als Boarding begann.
Acht oder neun Stunden dauerte der Flug nach New York, doch es war nicht schlimm. Dieser tolle Bildschirm hat mir Spongebob und Der Hobbit abgespielt und zwischendurch Musik gespielt. Warum ich mir vorher noch Stress gemacht habe, dass mein Handy nur noch 70% Akku hatte, frage ich mich immer noch.
In New York angekommen, war ich dann zum ersten Mal ein bisschen aufgeregt. Das erste Mal stand ich auf amerikanischen Boden und musste auch noch durch den Zoll. Die Schlange war ewig lang und als wir durch waren, holten wir unsere Koffer ab. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war, als mein Koffer da war und nicht verloren gegangen ist.
Der Jetlag hat sich deutlich bemerkbar gemacht, schon im Flugzeug hat man aus dem Fenster geschaut und dachte sich: Es ist jetzt bald Mitternacht, warum zur Hölle ist es so hell?!
Gegen vier Uhr nach deutscher Zeit konnten wir dann endlich schlafen gehen. Wir mussten irgendwann um acht nach NYC fahren, sodass unser Körper uns alle auch schon um halb drei wieder geweckt hat, da wir nach deutscher Zeit ja verschlafen hätten. Mein Problem war, dass ich furchtbar durstig war und nicht schlafen konnte. Da ich nichts hatte, habe ich mich auf die Suche nach einem Waserspender gemacht, wobei ich nur einen Getränkeautomaten gefunden habe. Der war leider ausverkauft, was mir der Automat aber erst sagte, als er mir einen Quater geklaut hatte. Ich bin dann erstmal zur Rezeption und hab mir Wasser geben lassen.
Nach einem ekelhaften Frühstück und einer etwas längeren Busfahrt waren wir dann endlich in NYC (unser Hotel war übrigens ins New Jersey). Ich muss sagen, Manhattan ist nicht ganz meins. Alles ist sehr stressig und voll da, außerdem sehr unpersönlich. Man hat fast das Gefühl, dass Kultur dort eher versteckt wird, was ich sehr schade finde. Klar, es gibt Chinatown und Little Italy, aber beides hat nicht so diesen kulturellen Touch. Brooklyn ist deutlich schöner, was das angeht.
An dieser Stelle lasse ich lieber einmal ein paar Bilder sprechen!
Pictures and Descriptions
Das waren einige Bilder vom ersten Tag. Von vielen Dingen am Abend
habe ich leider kein Bild machen können, denn jetzt kommen wir zum Punkt
"Wie ich in New York meine Spuren hinterließ".
Alles fing damit an, dass ich auf einmal ziemlich starke Bauchschmerzen hatte. Scheinbar hatte ich irgendwas falsches gegessen, denn schließlich wurde mir auch schlecht. Wir waren im Bus auf dem Weg zum Times Square um dort im Hard Rock Café zu essen. Ich spürte schon langsam, wie ich mich übergeben musste und als wir aus dem Bus ausgestiegen waren, teilte ich das auch gleich den Betreuern mit. Geendet hat es damit, dass ich am Times Square in einen Mülleimer gekotzt habe. Der Burger, den ich in einem der Delis gegessen hatte wollte anscheinend wieder raus. Ich weiß nicht, ob es an dem Burger lag oder einfach an dem Jetlag, dem anderen Essen und Stress zusammen, jedenfalls blieb es nicht bei diesem einem Mal. Im Hard Rock Café habe ich noch zweimal ins Klos gekotzt und dann mussten die Betreuerin und ich uns erstmal unseren Weg durch New York bahnen, um die Gruppe wieder zu finden, welche schon zum Rockefeller Center "The Top of the Rock" gegangen waren.
Wie sollte es auch anders sein: Als wir da waren, habe ich dann natürlich auch nochmal auf das Rockefeller Center gekotzt, ebenso wenig später davor. Im Bus musste ich dann noch einmal, ehe ich endlich durch war.
Klingt nicht sonderlich toll, aber hey, wer kann denn schon von sich behaupten, dass er in einem Mülleimer am Times Square oder auf dem Rockefeller Center auf die Dachterrasse gekotzt hat?
Tag zwei in New York: Bootstour, Ground Zero, Coney Island und die Brooklyn Bridge.
Am nächsten Tag sind seine andere Austauschschülerin, welche in den Nachbarort kommt, und ich dann nach Charlotte geflogen und schließlich mit einem schrecklich kleinem Flugzeug nach Huntington, wo wir schon von unseren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Es war ein bisschen seltsam, aber doch schön.
Da ich an dem Tag nur einen Apfel und ein paar Cornflakes gegessen hatte und es schon Nachmittag war, sind wir dann auch gleich dem Anlass entsprechend zu KFC gefahren. Das war ungelogen, das erste Mal in den USA, dass ich wirklich gutes Essen hatte. Und das ist ziemlich besorgniserregend, wenn der Tour Guide in New York meint, hier gäbe es die beste Pizza in New York oder das sei New Yorks bestes Deli (das war übrigens das, wo der Burger nicht drin bleiben wollte).
Dann waren wir endlich Zuhause und das Haus ist deutlich größer, als es auf den Bildern scheint. Ich habe ein wunderschönes Zimmer, an deren Wänden sogar vier Gitarren hängen, das reinste Paradies für mich. McKenzee hat mir fleißig dabei geholfen auszupacken und der Tag ging wirklich schnell vorbei.
Heute morgen waren wir zunächst in der Kirche, welche wirklich sehr klein ist, die Gemeinde besteht auch nur das höchstens zwanzig Personen, sodass ich schnell zur Hauptattraktion wurde. Just kidding, zumindest bin ich aufgefallen. Die Kleinen haben während des gesamten Gottesdienstes nur rumgetobt, aber das hat niemanden gestört, schließlich sind alle auf irgendeine Weise mit meinem Host Dad verwandt.
Ich soll übrigens Community Service machen. In der Kirche gibt es so ein Board, wo dran steht, wie viele Leute in der Kirche waren und wie viel die Kollekte eingebracht hat. Das alles wird mit dem von letzter Woche verglichen, sodass ich einfach nach jedem Gottesdienst, das Board aktualisieren soll.
Übrigens habe ich beim Gottesdienst kaum ein Wort verstanden, da die hier alle sehr undeutlich sprechen, zumindest die älteren Leute, und wenn es dann auch noch um Christliche Sprache geht, bin ich wirklich raus!
Den Rest des Tages haben wir etwas gespielt und sind auf dem Trampolin gesprungen. So langsam komme ich tatsächlich in das Familienleben rein, auch wenn es sicher noch eine Weile dauert, bis ich mich vollkommen zu Hause fühle. Aber an sich fühle ich mich wirklich wohl hier, nur kommt es mir komisch vor, mich allein in mein Zimmer zu setzten und diesen Blog-Artikel zu schreiben.
Morgen (für euch in Deutschland schon heute) geht es erstmal shoppen, ebenso wie übermorgen. Am Mittwoch fängt dann auch schon die Schule an.
Mal sehen, wann ich dazu komme, mich mal wieder zu melden, aber das war's fürs erste!
Am 29. Juli ging es um zwanzig vor sieben los zum Flughafen. Alles war gepackt und ich war vollkommen entspannt, was wahrscheinlich niemand erwartet hätte. Ein paar Freunde wurden eingesammelt und schon waren wir am Flughafen, wo schon einmal das geplante Treffen mit einem anderen Austauschschüler vollkommen schief ging, denn er war nicht da.
Einige Tränen später saß ich dann im Flugzeug nach München und war immer noch tiefenentspannt. Man kann es einfach nicht realisieren, dass man alles für zehn Monate verlässt, dass man all die Menschen und all die Häuser erst im nächsten Jahr wieder sieht. Ich habe es immer noch nicht richtig realisiert, denke ich, und wenn es soweit ist, kommt wahrscheinlich die erste Heimweh-Phase.
In München durften wir dann erst einmal stundenlang auf die anderen Austauschschüler warten, die Berliner hatten so viel Verspätung, dass die Betreuer und Schüler erst ankamen, als Boarding begann.
Acht oder neun Stunden dauerte der Flug nach New York, doch es war nicht schlimm. Dieser tolle Bildschirm hat mir Spongebob und Der Hobbit abgespielt und zwischendurch Musik gespielt. Warum ich mir vorher noch Stress gemacht habe, dass mein Handy nur noch 70% Akku hatte, frage ich mich immer noch.
Über Grönland
In New York angekommen, war ich dann zum ersten Mal ein bisschen aufgeregt. Das erste Mal stand ich auf amerikanischen Boden und musste auch noch durch den Zoll. Die Schlange war ewig lang und als wir durch waren, holten wir unsere Koffer ab. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war, als mein Koffer da war und nicht verloren gegangen ist.
Der Jetlag hat sich deutlich bemerkbar gemacht, schon im Flugzeug hat man aus dem Fenster geschaut und dachte sich: Es ist jetzt bald Mitternacht, warum zur Hölle ist es so hell?!
Gegen vier Uhr nach deutscher Zeit konnten wir dann endlich schlafen gehen. Wir mussten irgendwann um acht nach NYC fahren, sodass unser Körper uns alle auch schon um halb drei wieder geweckt hat, da wir nach deutscher Zeit ja verschlafen hätten. Mein Problem war, dass ich furchtbar durstig war und nicht schlafen konnte. Da ich nichts hatte, habe ich mich auf die Suche nach einem Waserspender gemacht, wobei ich nur einen Getränkeautomaten gefunden habe. Der war leider ausverkauft, was mir der Automat aber erst sagte, als er mir einen Quater geklaut hatte. Ich bin dann erstmal zur Rezeption und hab mir Wasser geben lassen.
Nach einem ekelhaften Frühstück und einer etwas längeren Busfahrt waren wir dann endlich in NYC (unser Hotel war übrigens ins New Jersey). Ich muss sagen, Manhattan ist nicht ganz meins. Alles ist sehr stressig und voll da, außerdem sehr unpersönlich. Man hat fast das Gefühl, dass Kultur dort eher versteckt wird, was ich sehr schade finde. Klar, es gibt Chinatown und Little Italy, aber beides hat nicht so diesen kulturellen Touch. Brooklyn ist deutlich schöner, was das angeht.
An dieser Stelle lasse ich lieber einmal ein paar Bilder sprechen!
Pictures and Descriptions
Times Square
Times Square Hard Rock Café und der Paramount Schriftzug
Das einzige Bild, das ich vom Empire State Building habe
Grand Central Station
St. Patrick's Cathedral
Die Hochhäuser daneben sind alle deutlich größer, das ist ein bisschen das, was ich meine, dass die Kulturen versteckt werden. An viele Kirchen wird auch mit normalen Wohnhäusern angebaut, damit sie ihre Blocks auch wirklich Blocks nennen können.
Das Innere von St. Patrick's Cathedral
Plaza of Rockefeller Center
Ein Denkmal für John Lennon im Central Park, da er schließlich direkt davor erschossen wurde
Und der Blick vom Central Park auf irgendein Gebäude bei strömenden Regen, welcher uns übrigens den ganzen Tag verfolgt hat
Alles fing damit an, dass ich auf einmal ziemlich starke Bauchschmerzen hatte. Scheinbar hatte ich irgendwas falsches gegessen, denn schließlich wurde mir auch schlecht. Wir waren im Bus auf dem Weg zum Times Square um dort im Hard Rock Café zu essen. Ich spürte schon langsam, wie ich mich übergeben musste und als wir aus dem Bus ausgestiegen waren, teilte ich das auch gleich den Betreuern mit. Geendet hat es damit, dass ich am Times Square in einen Mülleimer gekotzt habe. Der Burger, den ich in einem der Delis gegessen hatte wollte anscheinend wieder raus. Ich weiß nicht, ob es an dem Burger lag oder einfach an dem Jetlag, dem anderen Essen und Stress zusammen, jedenfalls blieb es nicht bei diesem einem Mal. Im Hard Rock Café habe ich noch zweimal ins Klos gekotzt und dann mussten die Betreuerin und ich uns erstmal unseren Weg durch New York bahnen, um die Gruppe wieder zu finden, welche schon zum Rockefeller Center "The Top of the Rock" gegangen waren.
Wie sollte es auch anders sein: Als wir da waren, habe ich dann natürlich auch nochmal auf das Rockefeller Center gekotzt, ebenso wenig später davor. Im Bus musste ich dann noch einmal, ehe ich endlich durch war.
Klingt nicht sonderlich toll, aber hey, wer kann denn schon von sich behaupten, dass er in einem Mülleimer am Times Square oder auf dem Rockefeller Center auf die Dachterrasse gekotzt hat?
Tag zwei in New York: Bootstour, Ground Zero, Coney Island und die Brooklyn Bridge.
Brooklyn Bridge vom Boot aus
Freiheitsstaue
Neben der Tatsache, dass ich ziemlich seekrank war, sind die ganzen Asiaten nie aus dem Bild gegangen
Der Freedom Tower oder auch One World Trade Center
Ground Zero
Skyline Manhattans von der Brooklyn Bridge aus
Aussicht von der Brooklyn Bridge
Sonnenuntergang
Am nächsten Tag sind seine andere Austauschschülerin, welche in den Nachbarort kommt, und ich dann nach Charlotte geflogen und schließlich mit einem schrecklich kleinem Flugzeug nach Huntington, wo wir schon von unseren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Es war ein bisschen seltsam, aber doch schön.
Da ich an dem Tag nur einen Apfel und ein paar Cornflakes gegessen hatte und es schon Nachmittag war, sind wir dann auch gleich dem Anlass entsprechend zu KFC gefahren. Das war ungelogen, das erste Mal in den USA, dass ich wirklich gutes Essen hatte. Und das ist ziemlich besorgniserregend, wenn der Tour Guide in New York meint, hier gäbe es die beste Pizza in New York oder das sei New Yorks bestes Deli (das war übrigens das, wo der Burger nicht drin bleiben wollte).
Dann waren wir endlich Zuhause und das Haus ist deutlich größer, als es auf den Bildern scheint. Ich habe ein wunderschönes Zimmer, an deren Wänden sogar vier Gitarren hängen, das reinste Paradies für mich. McKenzee hat mir fleißig dabei geholfen auszupacken und der Tag ging wirklich schnell vorbei.
Heute morgen waren wir zunächst in der Kirche, welche wirklich sehr klein ist, die Gemeinde besteht auch nur das höchstens zwanzig Personen, sodass ich schnell zur Hauptattraktion wurde. Just kidding, zumindest bin ich aufgefallen. Die Kleinen haben während des gesamten Gottesdienstes nur rumgetobt, aber das hat niemanden gestört, schließlich sind alle auf irgendeine Weise mit meinem Host Dad verwandt.
Ich soll übrigens Community Service machen. In der Kirche gibt es so ein Board, wo dran steht, wie viele Leute in der Kirche waren und wie viel die Kollekte eingebracht hat. Das alles wird mit dem von letzter Woche verglichen, sodass ich einfach nach jedem Gottesdienst, das Board aktualisieren soll.
Übrigens habe ich beim Gottesdienst kaum ein Wort verstanden, da die hier alle sehr undeutlich sprechen, zumindest die älteren Leute, und wenn es dann auch noch um Christliche Sprache geht, bin ich wirklich raus!
Den Rest des Tages haben wir etwas gespielt und sind auf dem Trampolin gesprungen. So langsam komme ich tatsächlich in das Familienleben rein, auch wenn es sicher noch eine Weile dauert, bis ich mich vollkommen zu Hause fühle. Aber an sich fühle ich mich wirklich wohl hier, nur kommt es mir komisch vor, mich allein in mein Zimmer zu setzten und diesen Blog-Artikel zu schreiben.
Morgen (für euch in Deutschland schon heute) geht es erstmal shoppen, ebenso wie übermorgen. Am Mittwoch fängt dann auch schon die Schule an.
Mal sehen, wann ich dazu komme, mich mal wieder zu melden, aber das war's fürs erste!
Dienstag, 28. Juli 2015
Gedanken vor dem Abflug
Morgen ist es soweit, morgen werde ich in das Flugzeug steigen und über München nach New Jersey fliegen. Donnerstag gibt es dann einen Tag voll Sightseeing in New York und dann werde ich auch schon zu meiner Gastfamilie nach Kentucky fliegen.
Was soll ich sagen? Oder eher, wo soll ich anfangen?
Wenn man für zehn Monate in ein anderes Land geht, dann ist das nicht mal eben so, wie ein Urlaub. Man fühlt sich auch nicht so. Die Abschiede verlaufen auch anders, man packt anders und muss sich Zeit nehmen, um sich selbst mal die Frage zu stellen, wie es einem denn geht.
Vor einer Woche noch hatte ich wahnsinnig Angst vor dem, was mir bevorsteht. Und jetzt geht morgen mein Flug und meine Freunde sind aufgeregter als ich. Ich bin vollkommen entspannt. Ganz tief in mir keimt langsam die Aufregung, aber ich kann guten Gewissens sagen, dass ich die Nacht wohl schlafen werde.
Ich bin zehn Monate nicht da, ich werde mein Zimmer, unser Haus und meine Heimat eine ganze Weile höchstens über den Bildschirm sehen können, aber ich komme wieder und mein Kopf weiß noch gar nicht, wie lang zehn Monate doch sind. Das alles ist noch immer nicht ganz real, wahrscheinlich kann das niemand nachvollziehen, wenn er nicht selbst schon einmal an diesem Punkt stand. Man bereitet sich Jahre darauf vor, ich habe über drei Jahre auf diesen Moment gewartet und jetzt ist er da.
Was mir dann doch zeigt, dass ich gehe, sind die Koffer in meinem Zimmer und die Tatsache, dass ich nichts mehr zum Anziehen in meinem Kleiderschrank habe. Vielleicht auch noch mein Countdown oder mein Kalender, der einfach für die Zeit leer ist.
Wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, ist das eine schwierige Frage. Vor einer Woche war die Antwort darauf "Keine Ahnung". Ein solches Gefühlschaos herrschte in mir, dass ich nicht mehr wusste, ob ich Angst haben oder mich freuen sollte. Angst, Freude und Trauer in einem kann einen sehr verwirren, glaubt mir. Aber jetzt geht es mir gut, jetzt bin ich mental bereit. Oder wie ich vor kurzem zu meiner Gastmutter meinte: "I'm ready for it!"
Ich habe keine Ahnung, was mich in Kentucky erwarten wird und wie ich mich verändern werde. Mir ist aber klar, dass ich viele meiner normalen Verhaltensmuster und Beschäftigungen ablegen werde. Einige werden abgeschwächt und andere extremer, doch ich weiß nicht was ich wo einordnen soll.
Und nun sage ich: "Auf Wiedersehen, Deutschland!" Denn ich bin bereit für diesen Schritt ins Ungewisse.
Was soll ich sagen? Oder eher, wo soll ich anfangen?
Wenn man für zehn Monate in ein anderes Land geht, dann ist das nicht mal eben so, wie ein Urlaub. Man fühlt sich auch nicht so. Die Abschiede verlaufen auch anders, man packt anders und muss sich Zeit nehmen, um sich selbst mal die Frage zu stellen, wie es einem denn geht.
Vor einer Woche noch hatte ich wahnsinnig Angst vor dem, was mir bevorsteht. Und jetzt geht morgen mein Flug und meine Freunde sind aufgeregter als ich. Ich bin vollkommen entspannt. Ganz tief in mir keimt langsam die Aufregung, aber ich kann guten Gewissens sagen, dass ich die Nacht wohl schlafen werde.
Ich bin zehn Monate nicht da, ich werde mein Zimmer, unser Haus und meine Heimat eine ganze Weile höchstens über den Bildschirm sehen können, aber ich komme wieder und mein Kopf weiß noch gar nicht, wie lang zehn Monate doch sind. Das alles ist noch immer nicht ganz real, wahrscheinlich kann das niemand nachvollziehen, wenn er nicht selbst schon einmal an diesem Punkt stand. Man bereitet sich Jahre darauf vor, ich habe über drei Jahre auf diesen Moment gewartet und jetzt ist er da.
Was mir dann doch zeigt, dass ich gehe, sind die Koffer in meinem Zimmer und die Tatsache, dass ich nichts mehr zum Anziehen in meinem Kleiderschrank habe. Vielleicht auch noch mein Countdown oder mein Kalender, der einfach für die Zeit leer ist.
Wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, ist das eine schwierige Frage. Vor einer Woche war die Antwort darauf "Keine Ahnung". Ein solches Gefühlschaos herrschte in mir, dass ich nicht mehr wusste, ob ich Angst haben oder mich freuen sollte. Angst, Freude und Trauer in einem kann einen sehr verwirren, glaubt mir. Aber jetzt geht es mir gut, jetzt bin ich mental bereit. Oder wie ich vor kurzem zu meiner Gastmutter meinte: "I'm ready for it!"
Ich habe keine Ahnung, was mich in Kentucky erwarten wird und wie ich mich verändern werde. Mir ist aber klar, dass ich viele meiner normalen Verhaltensmuster und Beschäftigungen ablegen werde. Einige werden abgeschwächt und andere extremer, doch ich weiß nicht was ich wo einordnen soll.
Und nun sage ich: "Auf Wiedersehen, Deutschland!" Denn ich bin bereit für diesen Schritt ins Ungewisse.
Dienstag, 16. Juni 2015
Vorbereitungstreffen
Mein Vorbereitungstreffen fand vom 30. bis zum 31. Mai statt und ist somit schon eine Weile her. Doch obwohl meine Faulheit mit Sicherheit eine besondere Auszeichnung verdient hätte, möchte ich kurz das Wochenende zusammenfassen.
Am Samstag Morgen bin ich mit dem Zug nach Hamburg gefahren, wobei es schon einige Komplikationen gab, da erst einer im Zug keine Fahrkarte und nicht einmal einen Lichtbildausweis hatte und dann ab Hamburg Harburg der Zug nicht mehr weiterfahren konnte, da ein paar Leute auf den Gleisen gechillt haben. Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht....
Jedenfalls kam ich bei der Jugendherberge an und wurde sofort sehr freundlich von den Ayusa-Mitarbeiterinnen (es waren tatsächlich nur Frauen, soweit ich mich erinnern kann) empfangen. Bei der Anmeldung habe ich dann ein Namensschild und das T-Shirt, welches ich während des Fluges tragen soll, bekommen.
Es war noch etwas Zeit, bevor die Einführung begann, also habe ich mich zu zwei Mädchen gesetzt, die nach England fliegen und mich auch gleich prächtig unterhalten. Im Laufe des Tages gab es dann einige Präsentationen und Workshops zu dem Gastland, das Leben als Austauschschüler und noch vieles mehr. Zwischendurch konnte man sich immer mit anderen Austauschschülern austauschen, was immer interessant war. Am Abend wurden dann die Zimmer eingeteilt und ich hatte zunächst keine Ahnung, wer noch in meinem Zimmer ist, da als ich ankam, alle schon wieder raus waren. Beim Abendessen habe ich zufällig dann meine Zimmergenossinnen gefunden und noch dazu ein Mädchen, welches zusammen mit mir nach New York fliegen wird. Der Tag endete dann damit, dass wir die Wahl hatten, ob wir Pitch Perfect schauen, Spiele spielen oder Fußball gucken, wobei ich mich für Ersteres entschieden habe.
Der nächste Tag verlief ähnlich: Präsentationen, Workshops, aber diesmal zu den Programm- und Verhaltensregeln, sowie Grenzen der Anpassung. Am Nachmittag war es dann auch schon vorbei und wir mussten auf unsere Eltern warten, die ihr Seminar leider am anderen Ende der Stadt hatten.
Mein Fazit von dem Treffen ist, dass es natürlich interessant ist, die Informationen, die man bekommt, in den meisten Fällen allerdings schon bekannt sind. Vorallem das Thema Gastfamilie war nicht sonderlich interessant für mich, da ich bereits eine habe und hauptsächlich Probleme zwischen Austauschschülerinnen und eifersüchtigen gleichaltrigen Gastschwestern angesprochen wurden, welche ich mit meiner kleinen Gastschwester von drei Jahren nicht haben werde. Allerdings war das Wochenende wirklich interessant, um sich mit anderen Austauschschülern auszutauschen und neue Bekanntschaften zu schließen, sowie schon einmal Leute kennenzulernen, die man auch während dem New York Camp sehen wird.
Am Samstag Morgen bin ich mit dem Zug nach Hamburg gefahren, wobei es schon einige Komplikationen gab, da erst einer im Zug keine Fahrkarte und nicht einmal einen Lichtbildausweis hatte und dann ab Hamburg Harburg der Zug nicht mehr weiterfahren konnte, da ein paar Leute auf den Gleisen gechillt haben. Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht....
Jedenfalls kam ich bei der Jugendherberge an und wurde sofort sehr freundlich von den Ayusa-Mitarbeiterinnen (es waren tatsächlich nur Frauen, soweit ich mich erinnern kann) empfangen. Bei der Anmeldung habe ich dann ein Namensschild und das T-Shirt, welches ich während des Fluges tragen soll, bekommen.
Es war noch etwas Zeit, bevor die Einführung begann, also habe ich mich zu zwei Mädchen gesetzt, die nach England fliegen und mich auch gleich prächtig unterhalten. Im Laufe des Tages gab es dann einige Präsentationen und Workshops zu dem Gastland, das Leben als Austauschschüler und noch vieles mehr. Zwischendurch konnte man sich immer mit anderen Austauschschülern austauschen, was immer interessant war. Am Abend wurden dann die Zimmer eingeteilt und ich hatte zunächst keine Ahnung, wer noch in meinem Zimmer ist, da als ich ankam, alle schon wieder raus waren. Beim Abendessen habe ich zufällig dann meine Zimmergenossinnen gefunden und noch dazu ein Mädchen, welches zusammen mit mir nach New York fliegen wird. Der Tag endete dann damit, dass wir die Wahl hatten, ob wir Pitch Perfect schauen, Spiele spielen oder Fußball gucken, wobei ich mich für Ersteres entschieden habe.
Der nächste Tag verlief ähnlich: Präsentationen, Workshops, aber diesmal zu den Programm- und Verhaltensregeln, sowie Grenzen der Anpassung. Am Nachmittag war es dann auch schon vorbei und wir mussten auf unsere Eltern warten, die ihr Seminar leider am anderen Ende der Stadt hatten.
Mein Fazit von dem Treffen ist, dass es natürlich interessant ist, die Informationen, die man bekommt, in den meisten Fällen allerdings schon bekannt sind. Vorallem das Thema Gastfamilie war nicht sonderlich interessant für mich, da ich bereits eine habe und hauptsächlich Probleme zwischen Austauschschülerinnen und eifersüchtigen gleichaltrigen Gastschwestern angesprochen wurden, welche ich mit meiner kleinen Gastschwester von drei Jahren nicht haben werde. Allerdings war das Wochenende wirklich interessant, um sich mit anderen Austauschschülern auszutauschen und neue Bekanntschaften zu schließen, sowie schon einmal Leute kennenzulernen, die man auch während dem New York Camp sehen wird.
Samstag, 11. April 2015
Gastfamilie
Die Überschrift verrät es schon: Ich habe meine Gastfamilie bekommen!
Alle Austauschschüler sagen immer: "Es passiert, wenn du es am Wenigsten erwartest." Im Grunde trifft dies auch auf mich zu. Ich muss zugeben, ich bin einer dieser Leute, die immer im Internet beobachtet haben, ob das eigene Profil noch vorhanden ist, denn wenn es verschwindet, heißt das, man hat eine Gastfamilie. Ich gehöre ebenfalls zu diesen Leuten, die von der Nachricht wussten, bevor die Organisation Bescheid gegeben hat. Es war irgendwann gegen Mitternacht und ich habe mit einigen Freundinnen Scream 2 geschaut und dachte mir, ich könnte ihnen vielleicht mal zeigen, was ich in meinem Host Family Letter geschrieben habe. Tja, Pustekuchen, denn mein Profil war verschwunden und ich habe meine Freundinnen ziemlich erschreckt, als ich vor Freude geschrien habe.
Am Samstag, den 04. April, war es dann soweit: Ein dicker Umschlag von Ayusa kam mit der Post und lieferte mir die Informationen, auf die ich schon sehnlichst gewartet hatte.
Ich werde nach Kentucky kommen, genauer gesagt in den Norden an die Grenze zu Ohio.
Ich komme in einen sehr kleinen Ort, der in etwa 2.000 Einwohner hat, wohne allerdings noch ein Stückchen außerhalb 'in the middle of nowhere'.
Meine Gastfamilie besteht aus einem Host Dad, einer Host Mom und zwei kleinen Gastgeschwistern, die zwei Jahre und neun Monate alt sind, somit werde ich mit Sicherheit einige Male als Babysitter herhalten müssen. Sie haben außerdem einen Hund, der glücklicherweise nicht wirklich groß ist, da ich panische Angst vor Hunden habe. Die Großeltern leben auch gleich nebenan, was in meiner Gegend mit etwa fünfzig bis hundert Metern wirklich nahe ist.
Bisher habe ich meiner Familie eine E-Mail geschrieben und als schließlich keine Antwort kam, dort angerufen, wo mich allerdings nur der Anrufbeantworter begrüßt hat ("Hello, please leave a message after the tone"). Meine Host Mom hat den Anruf aber bemerkt, es allerdings nicht rechtzeitig zum Telefon geschafft und mir daraufhin eine E-Mail geschrieben. Schließlich habe ich es am nächsten Tag erneut versucht und dann eine Weile mit meiner Host Mom telefoniert, was teilweise wegen der schlechten Verbindung nicht allzu leicht zu verstehen war, aber sie hatte eine Menge Verständnis und somit war es nicht im Ansatz awkward.

Seltsamerweise fühle ich mich schon total verbunden mit meiner Host Family und habe auch schon festgestellt, dass alle sehr offen sind, was vielleicht am Anfang befremdlich wirkt, aber dennoch etwas sehr familiäres vermittelt. Nach zwei E-Mails und einem Telefongespräch fühle ich mich schon derart heimisch in Kentucky, dass es mir fast Angst macht.
Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, meine Gastfamilie richtig kennenzulernen und schließlich Ende Juli in den Flieger nach New York zu steigen, aber bis dahin muss ich mich wohl noch dreieinhalb Monate gedulden, wobei diese wahrscheinlich schneller vergehen werden, als mir lieb ist.
Alle Austauschschüler sagen immer: "Es passiert, wenn du es am Wenigsten erwartest." Im Grunde trifft dies auch auf mich zu. Ich muss zugeben, ich bin einer dieser Leute, die immer im Internet beobachtet haben, ob das eigene Profil noch vorhanden ist, denn wenn es verschwindet, heißt das, man hat eine Gastfamilie. Ich gehöre ebenfalls zu diesen Leuten, die von der Nachricht wussten, bevor die Organisation Bescheid gegeben hat. Es war irgendwann gegen Mitternacht und ich habe mit einigen Freundinnen Scream 2 geschaut und dachte mir, ich könnte ihnen vielleicht mal zeigen, was ich in meinem Host Family Letter geschrieben habe. Tja, Pustekuchen, denn mein Profil war verschwunden und ich habe meine Freundinnen ziemlich erschreckt, als ich vor Freude geschrien habe.
Am Samstag, den 04. April, war es dann soweit: Ein dicker Umschlag von Ayusa kam mit der Post und lieferte mir die Informationen, auf die ich schon sehnlichst gewartet hatte.
Ich werde nach Kentucky kommen, genauer gesagt in den Norden an die Grenze zu Ohio.
Ich komme in einen sehr kleinen Ort, der in etwa 2.000 Einwohner hat, wohne allerdings noch ein Stückchen außerhalb 'in the middle of nowhere'.
Meine Gastfamilie besteht aus einem Host Dad, einer Host Mom und zwei kleinen Gastgeschwistern, die zwei Jahre und neun Monate alt sind, somit werde ich mit Sicherheit einige Male als Babysitter herhalten müssen. Sie haben außerdem einen Hund, der glücklicherweise nicht wirklich groß ist, da ich panische Angst vor Hunden habe. Die Großeltern leben auch gleich nebenan, was in meiner Gegend mit etwa fünfzig bis hundert Metern wirklich nahe ist.
Bisher habe ich meiner Familie eine E-Mail geschrieben und als schließlich keine Antwort kam, dort angerufen, wo mich allerdings nur der Anrufbeantworter begrüßt hat ("Hello, please leave a message after the tone"). Meine Host Mom hat den Anruf aber bemerkt, es allerdings nicht rechtzeitig zum Telefon geschafft und mir daraufhin eine E-Mail geschrieben. Schließlich habe ich es am nächsten Tag erneut versucht und dann eine Weile mit meiner Host Mom telefoniert, was teilweise wegen der schlechten Verbindung nicht allzu leicht zu verstehen war, aber sie hatte eine Menge Verständnis und somit war es nicht im Ansatz awkward.

Seltsamerweise fühle ich mich schon total verbunden mit meiner Host Family und habe auch schon festgestellt, dass alle sehr offen sind, was vielleicht am Anfang befremdlich wirkt, aber dennoch etwas sehr familiäres vermittelt. Nach zwei E-Mails und einem Telefongespräch fühle ich mich schon derart heimisch in Kentucky, dass es mir fast Angst macht.
Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, meine Gastfamilie richtig kennenzulernen und schließlich Ende Juli in den Flieger nach New York zu steigen, aber bis dahin muss ich mich wohl noch dreieinhalb Monate gedulden, wobei diese wahrscheinlich schneller vergehen werden, als mir lieb ist.
Sonntag, 19. Oktober 2014
Ayusa Bewerbung, Telefongespräch, Interview, SLEP-Test und alles andere, was ich schon hinter mir habe
Vor ungefähr einem Monat ging meine unverbindliche Kurzbewerbung bei Ayusa Intrax ein. Etwa zwei Tage später erhielt ich einen Anruf, womit ich allerdings überhaupt nicht gerechnet hatte, da man am Ende der Kurzbewerbung noch die letzten Zeugnisse und ein Foto von sich selbst anhängen sollte.
Im Grunde wurden nur noch einmal meine angegebenen Daten überprüft und einige Fragen gestellt, wie "Warum willst du ein Auslandsjahr machen?" oder "Warum genau die USA?". Meine Antworten darauf, wirken auf mich selbst nicht sehr berauschend, aber das ist auch gar nicht nötig. Es reicht ein "Ich weiß es gar nicht mehr genau. Mich zieht es einfach in die Ferne" und "Ich war noch nie dort". Selbst schüchterne Personen können das ohne Probleme meistern! :)
Am Ende des Gesprächs wurde ich gefragt, ob ich die vollständigen Bewerbungsunterlagen erhalten möchte. Diese würden mir zugeschickt werden und ein Representant solle sich bei mir melden, um einen Interview Termin auszumachen.
Die Frau am Telefon hat einen sehr netten Eindruck auf mich gemacht. Sie erzählte mir, dass ich im Anschluss des Interviews gleich den SLEP-Test schreiben würde, bei dem meine Englischkenntnisse geprüft werden.
Wieder zwei Tage später kamen die vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post. Wobei dies nicht ganz stimmt, da die Application bei Ayusa Online ist. In dem Umschlag befanden sich die aktuelle Broschüre von Ayusa und einige viele Blätter, auf denen eine Hilfestellung zur Application abgebildet ist.
Per E-Mail erhielt ich meine Zugangsdaten für die Online Appliction. Ich machte mich also daran, die grundlegenden Dinge auszufüllen, die nicht ganz so Zeitaufwändig sind.
Einige Tage darauf meldete sich die Representantin für mein Gebiet per Telefon und machte mit uns einen Interview Termin aus. Leider kam aber noch ein Anruf, dass etwas dazwischen gekommen war und wir den Termin verschieben müssten. Daraufhin hatte ich einen recht ungünstigen Termin am Montag Abend.
Zu Anfang des Interviews durften meine Eltern und ich alle möglichen Fragen zum Programm stellen, von denen einige an das Ayusa Büro weitergegeben wurden und einige Tage später telefonisch beantwortet wurden. Dann fing das wesentliche Interview auf Englisch an. Ich empfehle, sich vorher schon einmal Gedanken darüber zu machen, wie man seine Motivation auf Englisch ausdrücken kann, denn das hat mir ziemliche Probleme gemacht. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn man kurz auf Deutsch wechselt. (Übrigens habe ich fünf Anläufe gebraucht, bis ich verstanden habe, dass sie 'driver's licence' gesagt hat.)
Nach dem Interview war es bereits 20.00 Uhr und somit Zeit für den SLEP-Test. Eine schlimmere Zeit gibt es dafür nicht. Meine Konzentration war so stark wie ein Teddybär, aber ich habe es dennoch durchgehalten. Der SLEP-Test ist im Wesentlichen ein amerikanischer Ankreuztest, der zur Hälfte aus einem Hörverstehen und zur anderen Hälfte aus einem Leseverstehen besteht. Es gibt immer vier Ankreuzmöglichkeiten. Ich selbst war der Meinung, dass ich alles andere als gut abgeschnitten habe, vielleicht sogar nicht bestanden.
Ende der Woche erhielt ich dann aber eine E-Mail in der Folgendes stand:
Momentan sitze ich schon viel zu lange an meiner Application, da der Host Family Letter und die Essay Questions sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem müssen meine Eltern auch noch einen Parents Letter schreiben, wozu diese allerdings nicht kommen. Wir haben schon viel zu oft nach einer neuen Deadline gefragt und der neue Aufschub, ist gestern schon wieder abgelaufen. Ich bin dann mal weiter an meiner Application arbeiten. :)
Falls ihr noch irgendwelche Fragen zum Interview oder dem SLEP-Test habt, könnt ihr sie mir gerne stellen. :)
Im Grunde wurden nur noch einmal meine angegebenen Daten überprüft und einige Fragen gestellt, wie "Warum willst du ein Auslandsjahr machen?" oder "Warum genau die USA?". Meine Antworten darauf, wirken auf mich selbst nicht sehr berauschend, aber das ist auch gar nicht nötig. Es reicht ein "Ich weiß es gar nicht mehr genau. Mich zieht es einfach in die Ferne" und "Ich war noch nie dort". Selbst schüchterne Personen können das ohne Probleme meistern! :)
Am Ende des Gesprächs wurde ich gefragt, ob ich die vollständigen Bewerbungsunterlagen erhalten möchte. Diese würden mir zugeschickt werden und ein Representant solle sich bei mir melden, um einen Interview Termin auszumachen.
Die Frau am Telefon hat einen sehr netten Eindruck auf mich gemacht. Sie erzählte mir, dass ich im Anschluss des Interviews gleich den SLEP-Test schreiben würde, bei dem meine Englischkenntnisse geprüft werden.
Wieder zwei Tage später kamen die vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post. Wobei dies nicht ganz stimmt, da die Application bei Ayusa Online ist. In dem Umschlag befanden sich die aktuelle Broschüre von Ayusa und einige viele Blätter, auf denen eine Hilfestellung zur Application abgebildet ist.
Per E-Mail erhielt ich meine Zugangsdaten für die Online Appliction. Ich machte mich also daran, die grundlegenden Dinge auszufüllen, die nicht ganz so Zeitaufwändig sind.
Einige Tage darauf meldete sich die Representantin für mein Gebiet per Telefon und machte mit uns einen Interview Termin aus. Leider kam aber noch ein Anruf, dass etwas dazwischen gekommen war und wir den Termin verschieben müssten. Daraufhin hatte ich einen recht ungünstigen Termin am Montag Abend.
Zu Anfang des Interviews durften meine Eltern und ich alle möglichen Fragen zum Programm stellen, von denen einige an das Ayusa Büro weitergegeben wurden und einige Tage später telefonisch beantwortet wurden. Dann fing das wesentliche Interview auf Englisch an. Ich empfehle, sich vorher schon einmal Gedanken darüber zu machen, wie man seine Motivation auf Englisch ausdrücken kann, denn das hat mir ziemliche Probleme gemacht. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn man kurz auf Deutsch wechselt. (Übrigens habe ich fünf Anläufe gebraucht, bis ich verstanden habe, dass sie 'driver's licence' gesagt hat.)
Nach dem Interview war es bereits 20.00 Uhr und somit Zeit für den SLEP-Test. Eine schlimmere Zeit gibt es dafür nicht. Meine Konzentration war so stark wie ein Teddybär, aber ich habe es dennoch durchgehalten. Der SLEP-Test ist im Wesentlichen ein amerikanischer Ankreuztest, der zur Hälfte aus einem Hörverstehen und zur anderen Hälfte aus einem Leseverstehen besteht. Es gibt immer vier Ankreuzmöglichkeiten. Ich selbst war der Meinung, dass ich alles andere als gut abgeschnitten habe, vielleicht sogar nicht bestanden.
Ende der Woche erhielt ich dann aber eine E-Mail in der Folgendes stand:
"Hallo Lena,
ich wollte dich nur kurz wissen lassen, dass ich heute deinen Englischtest vom Interviewtag ausgewertet habe.
Du hast bestanden und ein sehr, sehr gutes Testergebnis erreicht!
Damit stehen dir nach dem erfolgreichen Interview alle Wege in unser Programm offen."
Momentan sitze ich schon viel zu lange an meiner Application, da der Host Family Letter und die Essay Questions sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem müssen meine Eltern auch noch einen Parents Letter schreiben, wozu diese allerdings nicht kommen. Wir haben schon viel zu oft nach einer neuen Deadline gefragt und der neue Aufschub, ist gestern schon wieder abgelaufen. Ich bin dann mal weiter an meiner Application arbeiten. :)
Falls ihr noch irgendwelche Fragen zum Interview oder dem SLEP-Test habt, könnt ihr sie mir gerne stellen. :)
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